von Prof. Dr. Hans Dietrich Raapke, Universität Oldenburg, und der Fachgruppe "Theorie" der Dozentenkonferenz der deutschen Montessori-Vereinigung e.V., Stand 2003

Leitgedanken:

1. Montessori-Pädagogik hat einen hohen Grad an Internationalität und vergleichbaren Qualitätsstandards.

2. Montessori-Pädagogik ist Friedenspädagogik über alle sozialen, religiösen und ethnischen Grenzen hinweg.

3. Montessori-Pädagogik fordert und fördert individuell Intelligenz und kreatives Problemlöseverhalten. Sie erzieht zu Selbständigkeit und Unab-hängigkeit.

4. Die pädagogischen Einrichtungen müssen sich nach der Entwicklung der Kinder richten, weil sie sonst die Kinder (aus dem Blick) verlieren.

5. Nach Montessori - Prinzipien sind alle pädagogischen Einrichtungen "Erfahrungsschulen des sozialen Lebens" und keine Buchschulen, wenngleich es dort viele Bücher gibt.

6. Einrichtungen der Montessori-Pädagogik sind für alle Kinder und Jugend-lichen da: Lernschwache und Hochbegabte, Behinderte und Nichtbehinderte, Einheimische und Einwanderer, Arme und Reiche.

7. Montessori-Schulen sind Leistungsschulen, weil Kinder und Jugendliche etwas leisten wollen, wenn man ihnen viel an Anregungen bietet und sie selbstständig arbeiten lässt.

8. Montessori-Schulen halten auf allen Stufen dem Leistungsvergleich mit Regelschulen stand, oft schneiden sie besser ab.

Eine ausführliche Beschreibung der Leitgedanken finden Sie in dieser PDF-Datei