S A T Z U N G

der Deutschen Montessori-Vereinigung e.V.

Stand: 22.09.2013

 

§ 1 Name und Sitz des Vereins

  1. Der Verein trägt den Namen „Deutsche Montessori-Vereinigung e.V.“.
  2. Sitz des Vereins ist Aachen.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig.
  2. Zweck des Vereins ist die Pflege, Förderung und Weiterentwicklung der Pädagogik Maria Montessoris.
  3. Schwerpunkte der Arbeit sind insbesondere:
    • die pädagogische Arbeit Maria Montessoris in der Erziehung aus dem Geiste des Evangeliums zu pflegen und zu entwickeln
    • die Ausbildung und Weiterbildung von Montessori-Pädagogen* durchzuführen und dazu die geeigneten Möglichkeiten zu schaffen
    • die Einrichtung von Montessori-Kinderhäusern, -Schulen und sonstigen Stätten der Erziehung anzuregen und zu fördern.
  4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft und Beiträge

  1. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die die Ziele und den Zweck des Vereins achten und fördern.
  2. Der Antrag zur Mitgliedschaft ist an den Vorstand zu richten. Er entscheidet über die Aufnahme. Lehnt der Vorstand die Aufnahme ab, so ist dies dem Antragenden mitzuteilen. Der Antragsteller kann eine Klärung über die Mitgliederversammlung beantragen. Diese entscheidet mit einfacher Mehrheit der Anwesenden abschließend und endgültig.
  3. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Der Austritt eines Mitglieds hat durch Kündigungserklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Jahresende zu erfolgen. In begründeten Ausnahmefällen kann der Vorstand einen vorzeitigen Austritt zulassen. Über den Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein beschließt der Vorstand. Der Ausschluss kann mit sofortiger Wirkung erfolgen. Vor dem Ausschluss ist dem betreffenden Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Das auszuschließende Mitglied hat das Recht der Berufung an die nächste Mitgliederversammlung. Durch die Berufung wird die Wirksamkeit des Ausschlusses nicht gehemmt. Die Berufung muss binnen einer Frist von einem Monat nach Kenntnis des Ausschließungsbescheides bei dem Vorstand eingelegt werden. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung endgültig.

§ 4 Haftung

Eine Haftung der Mitglieder für die Verbindlichkeiten des Vereins besteht nicht.

§ 5 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:
• die Mitgliederversammlung
• der Vorstand

§ 7 Mitgliederversammlung

  1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Sie wird in der Regel vom Vorstandsvorsitzenden geleitet.
  2. Der Mitgliederversammlung obliegt:
    • Wahl und Abwahl des Vorstandes mit Ausnahme des Leiters der Dozentenkonferenz, der dem Vorstand kraft seines Amtes angehört
    • Entlastung des Vorstandes
    • Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Jahresberichtes und der Jahresabrechnung
    • Beschlussfassung über Satzungsänderung und Auflösung des Vereins
    In Angelegenheiten, für die der Vorstand zuständig ist, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen.
  3. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von mindestens 4 Wochen einzuberufen. Die Einladung kann auch durch Fax oder E-mail übermittelt werden. Die Einberufung über das Mitteilungsblatt des Vereins ist ebenfalls zulässig.
  4. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit Stimmenmehrheit der Erschienenen gefasst.
  5. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn mindestens 25% der Mitglieder diese unter Angabe von Gründen verlangen. Sie muss längstens 5 Wochen nach Eingang des Antrags auf schriftliche Berufung tagen.
  6. Über Beschlüsse und den wesentlichen Verlauf der Verhandlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie wird vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben.

§ 8 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus
    • dem Vorsitzenden
    • dem Stellvertreter des Vorsitzenden
    • dem Geschäftsführer
    • dem Leiter der Dozentenkonferenz
    • drei Beisitzern
  2. Vorstand im Sinne des § 26 des bürgerlichen Gesetzbuches sind
    • der Vorsitzende
    • der Stellvertreter des Vorsitzenden
    • der Geschäftsführer
    Je zwei dieser Vorstandsmitglieder sind berechtigt, gemeinsam handelnd den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Der Stellvertreter soll ohne den Vorsitzenden nur bei dessen Verhinderung handeln.
  3. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt 3 Jahre. Sie bleiben bis zur Bestellung des neuen Vorstandes im Amt.
  4. Der Vorstand regelt alle Angelegenheiten des Vereins, soweit sie nicht in dieser Satzung der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Er hat den Jahresbericht nebst Jahresabrechnung der Mitgliederversammlung bekanntzugeben. Er legt den Jahresbeitrag nach Anhörung der Mitgliederversammlung fest.
  5. Der Vorstand ist berechtigt, Aufgaben an Mitglieder oder geeignete Dritte zu delegieren oder zur Umsetzung seiner Aufgaben Fachgremien (z.B. Dozentenkonferenz) zu bilden.
  6. Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen Registerbehörde oder vom Finanzamt vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der nächsten Einladung zur Mitgliederversammlung mitzuteilen.

§ 9 Auflösung

  1. Über die Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung. Vorschläge zur Auflösung sind den Mitgliedern bis spätestens einen Monat vor der Sitzung der Mitgliederversammlung zuzuleiten. Für die Beschlussfassung ist eine Mehrheit von ¾ der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.
  2. Bei Auflösung, bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins oder Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das gesamte Vereinsvermögen an die „Stiftung Montessori-Reformpädagogik-Wissenschaft“ (Gründerin: Frau Prof. Holtstiege) mit der Auflage, es entsprechend seinen bisherigen Zielen und Aufgaben ausschließlich und unmittelbar zu verwenden.
 
Köln, 26. März 2013
 


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Vorsitzender

 


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Geschäftsführerin


* Alle Personenangaben gelten gleichzeitig für die männliche als auch für die weibliche Personenform.
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Diese Satzung liegt dem Amtsgericht Aachen vor. Die ursprüngliche Fassung vom 23.09.1961 war zuletzt geändert am 19.09.2008. Die Genehmigung der aktuellen Satzung durch die Mitgliederversammlung erfolgte am 22.09.2012.